Ein Gespräch mit Landesrat Johann Seitinger
Ort: Landhaus, am 15.02.2007
WÄHLEN AB 16
Wählen ab 16 à Hinweis der FSTNW-Mitglieder, dass Voraussetzung eine verbesserte pol. Bildung in den Schulen ist.
ZUKUNFTSFORUM STARKER LÄNDLICHER RAUM (MANIFEST)
LR Seitinger betonte den ländlichen Raum fördern und v. a. auch die Dörfer und Gemeinden als soziale Begegnungsräume und Sozialisationsinstanzen wieder stärker fördern zu wollen und zum Leben erwecken.
NACHHALTIGKEIT
KOMMUNIKATION (JUNG&ALT)
Der Austausch und die Begegnung zwischen den Generationen sind wichtig. Wesentlich war das Thema „Glaubwürdigkeit“ – sowohl in der allgemeinen Kommunikation zwischen den Generationen als auch speziell in der Politik.
Wie Politik mit den Jugendlichen kommuniziert wurde in Zusammenhang mit der Senkung des Wahlalters diskutiert, da die Frage auftauchte, warum so viele Jugendliche gar nicht wählen wollen bzw. kein Interesse an Politik haben. Hinweis der FSTNW-Mitglieder, dass Themen, die Jugendliche betreffen, immer noch wenig Platz haben (weil sie eben bisher keine relevante Wählerschicht waren) und Jugendliche besonders empfindlich auf Widersprüche zwischen Botschaft und Handeln und leere Versprechungen reagieren. Politik wird aus diesem Grund häufig als für die persönliche Lebenssituation nicht relevant erlebt und deshalb ist auch das Interesse bzw. der Grad der Beteiligung in weiten Schichten gering.
WOHNBAUFÖRDERUNG
G`SCHEIT FEIERN
Das FSTNW stellte die Frage, welche Kooperationsmöglichkeiten es ev. gäbe. LR Seitinger bittet, allfällige Ideen an seinen zuständigen Referenten zu schicken.
ALKOHOL
Wird auch von LR Seitinger als massives Problem gesehen uns stellte die Frage an die Mitglieder, was man tun könnte.
Antwort: generell ist Alkohol ein Problem der Erwachsenen (ca. 340.000 alkoholkranke Österreicher, 730.000 mit problematischem Konsum), die den Focus der Aufmerksamkeit jedoch ständig auf die Jugendlichen richten, um ihr eigenes Verhalten weder reflektieren noch verändern zu müssen. Das Vorbildverhalten der Erwachsenen sowie die Verantwortung zu fördern bzw. auch einzufordern, wäre vorrangig.
Strengere Kontrolle des Jugendschutzes und die Förderung einer Festkultur sowie ein weiterer Ausbau der primärpräventiven Maßnahmen sind sinnvoll.
JUGENDNETZWERKE IM LÄNDLICHEN RAUM
Wir bedanken uns für Einladung zum Gespräch und die Aufforderung unsere Sichtweisen und Vorschläge bei Bedarf einbringen zu können.