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Landesrat Johann Seitinger
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Landesrat Ing. Manfred Wegscheider
Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder
Stadträtin Mag.a Eva-Maria Fluch
Vizebügermeisterin Lisa Rücker
Gemeinderat Dominic Neumann, MBA
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Stadträtin Elke Kahr
Stadtrat Mag. Dr. Wolfgang Riedler
Landeshauptmann Mag. Franz Voves
2. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker
Projekt STEK: Stadt Graz und Regionalis
Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner
1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer
LH Mag. Voves, LRin Mag.a Grossmann, LTAbg. Dirnberger, Dr. Hoflehner
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Theaterarbeit
18.07.07
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Theaterarbeit macht Spass. Man kann sich ausprobieren. Man kann "als ob - Situationen" herstellen, neue Lösungen finden, Auswege aus Situationen spielen, sich selbst spüren lernen, das Instrument des eigenen Körpers, die Stimme, den Atem bewusst einsetzen lernen.

Ausserdem ist man nicht allein. Man arbeitet in der Gruppe - aus einem Gruppenprozess entsteht ein theatraler Prozess mit Hilfe eines Spielleiters/ einer Spielleiterin bzw. Regisseur/ Regisseurin.

Man ist Teil einer künstlerischen Auseinandersetzung, beschäftigt sich mit Wirklichkeiten aus Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Der Theaterarbeit zu Grunde liegen die Thematik des Stückes und die sich aus den handelnden Personen ergebenden Motiv - und Handlungsketten, all das in einem dafür geschaffenen ästhetischen Konzept.

So begehrte Schlüsselkompetenzen wie
  • Empathie
  • Teamfähigkeit
  • Fairness
  • Kommunikations- und Konkliktfähigkeit
  • Selbst -Reflexion
werden quasi spielend verstärkt und trainiert.

Ein Freizeitverhalten wird gefördert, das fern vom Mainstream der Konsumgesellschaft etabliert ist - die Selbsterfahrung ist als Selbststärkung zu verbuchen, der einzelne bringt sich ein, arbeitet schöpferisch, es entsteht ein Produkt, dessen Aussage die Mitwirkenden vehement vertreten können, da sie es selbst entwickelt haben.

Eine Leistung wird von einer Theatergruppe geboten, die eine unglaublich befriedigende und energetisierende Wirkung für die Beteiligten haben kann, da sie freiwillig erbracht wird und dem individuellen Bestreben jedes Einzelnen Platz läßt, ja gerade zu förderlich für die Ausprägung des Individuellen an sich ist.

All diese Faktoren der Theaterarbeit ermöglichen, dass man seinen Platz in der Welt finden kann, egal, welchen Alters man ist, ermöglichen, dass man zuhören lernt, dass man lernt, Vertrauen zu entwickeln, sich auszuliefern an eine Situation.

Eine Wahrnehmungs- und daher Lebensschulung ist Theaterarbeit: in starre Denkmuster zu verfallen, Vorurteile zu verfestigen, schnelle Schlüsse zu ziehen, das schnelle Abqualifizieren von Menschen oder Situationen - diese nicht erfreulichen Eigenschaften werden hintangehalten, sowohl bei Spielenden, als auch beim aufmerksamen Publikum.

Fachstelle: