Alle Menschen, insbesonders die jungen Menschen, müssen ihren eigenen Weg und vor allem ihren eigenen, einzigartigen Wert für diese Gesellschaft (Welt) finden - zwischen Gesetzen und Traditionen einerseits, sowie Freiheitsansprüchen (Stichwort: Neugestaltung der Gesellschaft) von Gruppen bzw. der Einzelperson andererseits. Dabei gilt es große Vorgaben, Rahmenbedingungen und Herausforderungen zu bewältigen.
Ludovicos „Spielpädagogik“ stellt hierbei neue Perspektiven zur Verfügung:
- Drauf-blick
- Über-blick
- Durch-blick
- Rück-blick [oft erstmals auch Rück-sicht],
- teilnehmenden Vor-Aus-Blick.
Spielpädagogik wird hier „betreuend und reflektierend manipulativ“ und nicht „richtungsgebend manipulativ“ eingesetzt. D.h. jedeR Teilhabende eröffnet den anderen Teilnehmenden viele Perspektiven, mit denen sie dann - in der jeweiligen Situation - die „größtmöglich eigenverantwortlichen Lösungen“ für alle anfallenden Fragestellungen finden können. Das ist ein neues pädagogisches Paradigma und führt zu „Selbst-bewusst-sein“ und zu selbst bestimmtem Handeln.
Wir unterstützen ....
- die Intensivierung von Selbst- und Fremdbeobachtung und das „Alles in Relationen zueinander setzen“ (relativieren)
- das Kennen lernen von sich selbst, Gruppen, Teilnehmern und Prozessen in und an Erlebnissen
- das Auffinden, Fördern und Ausschöpfen der Kommunikations- und Kreativitätspotentiale
- das Finden und Erblühen lassen von Teambildungsfaktoren (ohne in neue Abhängigkeiten zu geraten)
- das Schaffen von Rahmenbedingungen für experimentelles „Lebenslanges Lernen“
- die Erschaffung eines neuen Weltbildes
Grundsätze wirksamer Spielpädagogik:
- Spielen muss freiwillig sein
- Jeder (junge) Mensch hat seine individuellen Anlagen, das „Spiel des Lebens“ zu meistern.
- Individuellen Anlagen ergänzen sich in Gruppen – führen aber öfter zu Konflikten …
- Durch Förderung des Wissens über die Individualität und gegenseitige Achtung entsteht angstfreie Kommunikation
- Angstfreie Kommunikation führt zu neuen demokratischen Prozessen, die zwar oftmals länger dauern, aber dafür tragfähige Lösungen liefern
- Wer spielt braucht Zeit - wer spielt, hat Zeit
- Spielpädagogik hat das Ziel, ganzheitliche Werkzeuge zu suchen und diese auch verfügungsbereit zu halten
- Gebote und Verbote sind materiell wie auch spirituell auf ihre Sinnhaftigkeit und Einsehbarkeit hin zu hinterfragen..
Fachstellen: