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Wertstatt 2007
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PartnerInnen der Jugend
Landesrat Johann Seitinger
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Landesrat Ing. Manfred Wegscheider
Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder
Stadträtin Mag.a Eva-Maria Fluch
Vizebügermeisterin Lisa Rücker
Gemeinderat Dominic Neumann, MBA
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Stadträtin Elke Kahr
Stadtrat Mag. Dr. Wolfgang Riedler
Landeshauptmann Mag. Franz Voves
2. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker
Projekt STEK: Stadt Graz und Regionalis
Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner
1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer
LH Mag. Voves, LRin Mag.a Grossmann, LTAbg. Dirnberger, Dr. Hoflehner
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Mädchenarbeit
20.09.07
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Feministische und parteiliche Mädchenarbeit

Mit der Unterzeichnung des Amsterdamer Vertrages hat sich Österreich wie alle anderen europäischen Staaten zur Umsetzung von Gender Mainstreaming verpflichtet. Gender Mainstreaming fordert eine geschlechterbezogene Sichtweise auf allen politischen Ebenen, in allen Konzepten, Entscheidungen und Maßnahmen. Der gleichberechtigte Zugang und die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen und Männern in allen Bereichen, der Abbau der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und die Neubewertung von Arbeit bilden eine wichtige Basis zur Überwindung von bestehenden Rollenklischees und -zuschreibungen und zur Schaffung von mehr Demokratie in der Gesellschaft.

Gleichstellung von Frauen und Männern ist dann erreicht, wenn beide Geschlechter im privaten und beruflichen Bereich, in Politik und Gesellschaft gleichermaßen berechtigt und beteiligt sind und Verantwortungtragen.

Auf dem Weg dorthin ist feministische Mädchenarbeit ebenso wie geschlechtssensible Jungenarbeit unverzichtbar.

Denn feministische Mädchenarbeit
  • initiiert Bewusstseinsprozesse und ermöglicht Auseinandersetzungen mit bestehenden Verhältnissen und neuen Erfahrungen.
  • setzt sich kritisch mit der Rolle der Frau in öffentlichen und privaten Räumen auseinander, zeigt gesellschaftliche Diskriminierung von Mädchen und jungen Frauen auf: Orientierung an gesellschaftlich veralteten Rollenbildern, fehlende oder geringe Beachtung und Förderung von Mädchen, Gewalt und sexuelle Gewalt innerhalb und außerhalb der Familie, Entwürdigung von Mädchen in Medien und öffentlichen Darstellungen, eingeschränkte Berufsorientierung und Berufspraxis, etc.
  • bricht veraltete Rollenbilder auf und setzt Impulse zur Veränderung und Neugestaltung weiblicher Lebenszusammenhänge. bietet Mädchen Räume, um ihre eigenen Lebensgeschichten im gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren, eigene Perspektiven zu entwickeln, Selbstbewusstsein aufzubauen und sich Wünsche und Utopien zuzugestehen.
  • unterstützt Mädchen, sich als gleichwertige Menschen zu erleben und sich dessen bewusst zu sein.
  • lässt Mädchen in gemeinsamen Aktivitäten und Aktionen erfahren, dass sie auf Situationen, Prozesse und Strukturen verändernd einwirken können.
  • stellt Mädchen in den Mittelpunkt des Handelns und nimmt sie mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Wertvorstellungen ernst.
  • setzt an den Stärken und Ressourcen der Mädchen und jungen Frauen an und
  • begleitet sie, wobei diese ihren Weg selber suchen und bestimmen.


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