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PartnerInnen der Jugend
Landesrat Johann Seitinger
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Landesrat Ing. Manfred Wegscheider
Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder
Stadträtin Mag.a Eva-Maria Fluch
Vizebügermeisterin Lisa Rücker
Gemeinderat Dominic Neumann, MBA
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Stadträtin Elke Kahr
Stadtrat Mag. Dr. Wolfgang Riedler
Landeshauptmann Mag. Franz Voves
2. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker
Projekt STEK: Stadt Graz und Regionalis
Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner
1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer
LH Mag. Voves, LRin Mag.a Grossmann, LTAbg. Dirnberger, Dr. Hoflehner
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Kinder & Jugendbeteiligung
22.06.10
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Partizipation ist Basis und Fundament jeder Demokratie.


Eine funktionierende Demokratie braucht Beteiligung und Mitbestimmung sowie engagierte Menschen und Rahmenbedingungen, die dieses Engagement ermöglichen. Damit das friedliche Zusammenleben in der gegenwärtigen und auch in einer zukünftigen Gesellschaft zu gewährleisten ist, geht es um eine gerechte Verteilung von Arbeit, Einkommen und Lebenschancen. All das kann nur durch eine umfassende, aktive Beteiligung und Mitbestimmung der BürgerInnen erreicht werden.

Die Vision engagierter, selbstbestimmter und verantwortungsvoller BürgerInnen wird nur dann Realität werden, wenn das Bewusstsein für Mitbestimmung und nachhaltige Generationengerechtigkeit geschaffen wird.

Demokratie fängt klein an. Wenn wir von unseren Kindern fordern, aktive, engagierte und politisch denkende Menschen zu werden, dann müssen wir auch die Basis dafür schaffen – durch demokratische Beteiligung von klein auf.

Kinder- und Jugendliche zu beteiligen heißt, dass diese bei Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen, mitreden, mitgestalten und mitbestimmen können. Durch Beteiligung und Mitbestimmung wird bei den jungen Menschen Engagement gefördert, indem diese erleben können, wie ihre aktive Mitarbeit Veränderungen bewirkt. Durch Beteiligung und Mitbestimmung kommt es zu einer Stärkung der Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen, die Ergebnisse sollen zur Verbesserung der Lebenssituation der jungen Menschen beitragen. So kann sich die sogenannte „ZuschauerInnendemokratie“ zu einer Demokratie der aktiven Auseinandersetzung und Umsetzung entwickeln.

Beteiligung und Mitbestimmung bedeutet immer, dass Kinder und Jugendliche nicht allein, sondern begleitet und unterstützt von Fachleuten an Themen, Anliegen oder Veränderungen von Situationen arbeiten oder ein Projekt gestalten. Die Beteiligten sind gleichberechtigte PartnerInnen und nehmen aktiv am Modellentwicklungs- und Entscheidungsprozess teil. Die jungen Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, ihrer sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft, werden dabei als ExpertInnen für ihr Lebensumfeld anerkannt. Kompetente Begleitpersonen stehen beratend und unterstützend zur Seite und helfen bei der Umsetzung. Beteiligung schafft Kontakt und Akzeptanz zwischen verschiedenen Zielgruppen und berücksichtigt deren jeweilige Bedürfnisse.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Kinder- und Jugendbeteiligung auf der einen Seite bedeutet, Kinder und Jugendliche zu beteiligen - an der Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfeldes von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – oder anders betrachet, Jugendbeteiligung ist eine Methode/Form/Möglichkeit der Jugendarbeit mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfeldes miteinzubeziehen.

Beteiligung bedeutet auch Gestaltung von Lebensräumen, gesunden Lebenswelten, Antidiskriminierung, usw. Daher finden sich Inhalte der folgenden Grundsätze und Qualitätskriterien auch in internationalen Dokumenten wie der Agenda 21, den EU-Equal-Programm-Leitlinien, der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, dem Weissbuch Jugend der Europäischen Union und der Europäischen Charta des Europarates zur Beteiligung junger Menschen auf kommunaler und regionaler Ebene. Quelle:jugendbeteiligung.cc

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