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Wertstatt 2007
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PartnerInnen der Jugend
Landesrat Johann Seitinger
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Landesrat Ing. Manfred Wegscheider
Landesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder
Stadträtin Mag.a Eva-Maria Fluch
Vizebügermeisterin Lisa Rücker
Gemeinderat Dominic Neumann, MBA
Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Stadträtin Elke Kahr
Stadtrat Mag. Dr. Wolfgang Riedler
Landeshauptmann Mag. Franz Voves
2. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Kurt Flecker
Projekt STEK: Stadt Graz und Regionalis
Stadträtin Mag.a (FH) Sonja Grabner
1. Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer
LH Mag. Voves, LRin Mag.a Grossmann, LTAbg. Dirnberger, Dr. Hoflehner
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Jugendinformation
17.07.07
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Informationen spielen im gesamtgesellschaftlichen – im wirtschaftlichen, politischen und privaten - Leben eine zentrale Rolle. Ein schneller und umfassender Zugriff auf Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist ausschlaggebend für berufliche und private Entscheidungen. Dabei ist der gezielte und selektive Umgang mit Information eine Voraussetzung für eine selbstbestimmte, gegenwartsbezogene und zukunftsorientierte Lebensgestaltung.

Bei den Entscheidungen über den zukünftigen Lebensverlauf können bzw. wollen sich Jugendliche nur mehr sehr eingeschränkt an den Werten und Traditionen früherer Generationen orientieren. Die Komplexität und die Vielfalt der Angebote (wie z.B. durch die EU) und der Informationsmedien (vor allem durch das Internet) haben in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen.

Somit steht Jugendlichen eine Fülle von Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung offen, und gerade deshalb stehen alle Menschen, vor allem aber Jugendliche vor einer großen Herausforderung, und benötigen dazu besondere Fähigkeiten und unterstützende Angebote.

Um eben diesen Anforderungen gewachsen zu sein, sich dem ständigen Spannungsfeld von Informationsüberfluss und Informationsmangel zu stellen, die meist für den zukünftigen Lebensverlauf - dem Erwachsen-Werden - wichtigen Entscheidungen treffen zu können, wurde bereits vor mehr als 15 Jahren von der EU eine Charta verabschiedet, die ihre Mitgliedsländer auffordert, adäquate Informationsangebote speziell für Jugendliche zu entwickeln. Auf Basis dieser Charta wurden in ganz Europa Jugendinformationsstellen errichtet. Mit dem Weißbuch Jugend wurde die europäische und nationale „Jugendinformationsstrategie“ nochmals verstärkt. Österreich hat in jedem Bundesland zumindest eine Jugendinformationsstelle, die nach folgenden Leitlinien arbeitet:

Jugendinformation ....

  • öffnet informelle und formelle Netzwerke, ermöglicht kürzere Informationswege und erleichtert die Orientierung
  • ermöglicht und begleitet einen kritischen Umgang mit Informationen selbst
  • fördert Jugendliche auf ihrem Weg zum selbstbestimmten und selbstorganisierten Menschen
  • reduziert die Informationskomplexität durch Förderung von Informationskompetenz, (d.h. den zielgerichteten Umgang mit Informationen)
  • ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe
  • ist zeitgemäß (in Inhalt, Medium und Methode), professionell und erfolgt auch persönlich durch ausgebildete InformationsberaterInnen
  • ist anonym, weitgehendst kostenlos und unabhängig von sozialer und geografischer Herkunft der Anfragenden zu leisten
  • gewährleistet Pluralität und Authentizität bei den Informationsquellen
  • soll die Unabhängigkeit Jugendlicher sicherstellen und deren Eigenständigkeit ermöglichen
  • erfolgt im Netzwerk um einen beidseitigen Informationsfluss sicherzustellen
  • nutzt die seismographischen Möglichkeiten, stellt frühzeitig Informationsdefizite fest
  • sondiert diese nach bestehenden Angeboten oder initiiert adäquate Angebote in Auftrag von oder in Kooperation mit relevanten Stellen.

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