Unter dem Titel
wertstatt///10 - „Jugendarbeit:vor ort“ initiierte das Landesjugendreferat Steiermark in Kooperation mit dem Landesjugendbeirat, dem Dachverband der offenen Jugendarbeit und dem Steirischen Fachstellennetzwerk der offenen Jugendarbeit und Jugendpolitik bereits zum vierten Mal eine Fortbildungsveranstaltung für JugendarbeiterInnen.
In diesem Jahr fand die Veranstaltung am
28. und 29. April im
Jugend- und Familiengästehaus Seckau statt.
Das Thema Regionalisierung ist in der Steiermark sehr präsent. Auch die Jugendarbeit ist mit diesen Entwicklungen konfrontiert und fungiert immer häufiger als Schnittstelle. Wichtig erscheint es insbesondere Jugendarbeit in die unterschiedlichen regionalen Modelle mit einzubeziehen und die Bedürfnisse von Jugendlichen zu transportieren.
Nach der Eröffnung durch Landesrätin Mag.
a Elisabeth Grossmann erfolgte der Start der themenbezogenen Arbeit. In einer ausgewogenen Kombination aus Vorträgen von ExpertInnen, Diskussionsrunden und kreativer Workshoparbeit konnte die Vielschichtigkeit des Themas in Hinblick auf Jugendarbeit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.
Ludger Kolhoff, Professor für Soziales Management an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel, erklärte, dass der Regionalisierungsansatz immer mehr zu einer anerkannten Aktionsebene wird. Vor allem aufgrund der Veränderung der Lebenssituationen von Jugendlichen – Stichworte Konsumkindheit, Pendlerkindheit oder Leistungskindheit- gewinnt dieser Ansatz immer mehr an Bedeutung.
Um regional zu arbeiten braucht es Netzwerke mit unterschiedlichen EntscheidungsträgerInnen.
Die jährliche Fortbildung selbst ermöglicht Wissenserweiterung, aber eben auch Vernetzung, Austausch und Kooperation.
Die TeilnehmerInnen aus der ganzen Steiermark konnten sich bei der stattfindenden wertstatt///10 damit intensiv auseinandersetzen.
Weitere Infos unter:
www.wertstatt.steiermark.at