LH Mag. Voves, LRin Mag.a Grossmann, LTAbg. Dirnberger, Dr. Hoflehner
Ein Gespräch mit Landeshauptmann Mag. Franz Voves, Landesrätin Mag.a Elisabeth Grossmann, Präsident d. Steiermärkischen Gemeindebundes LTAbg. Erwin Dirnberger und Geschäftsführer des Steirischen Städtebundes Dr. Stefan Hoflehner
Ort: Weißer Saal, am 23.09.09
Anwesend waren 17 VertreterInnen aus 16 Einrichtungen des Fachstellennetzwerkes, der Landeshauptmann Mag. Franz Voves, die neue Landesrätin Mag.a Elisabeth Grossmann, ihr Mitarbeiter Mag. Paul Risse, der Präsident des Gemeindebundes LTAbg. Erwin Dirnberger, der Geschäftsführer des Städtebundes, Dr. Stefan Hoflehner, Mag. Schickhofer und Mag. Clar aus dem Büro des Landeshauptmannes.
Landeshauptmann Mag. Voves stellte die neue Landesrätin vor und betonte die intensiven Übergabebesprechungen zwischen Landesrätin Dr.in Vollath und Landesrätin Mag.a Grossmann.
Landesrätin Mag.a Grossmann stellte ihr Credo zum Dialog an den Beginn ihrer Ausführungen, es sei an eine Fortführung der Arbeit ihrer Vorgängerin gedacht und kein Richtungswechsel, und sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Fachstellennetzwerk in Hinblick Maßnahmen zur Lebensverbesserung von jungen Menschen.
2 große Themen wurden durch Impulsreferate seitens des Fachstellennetzwerkes eingeleitet und anschließend intensiv diskutiert:
- Kinder- und Jugendkultur- Erfahrungsräume für Kinder und Jugendliche
- Veränderung des Demokratiebewusstseins von Kindern und Jugendlichen
Fazit: Auch wenn vieles bereits gesetzlich verankert ist, scheitert es in Gemeinden oft an Umsetzungsmöglichkeiten. Landeshauptmann Mag. Voves spricht sich für eine klare gesetzliche Basis aus, und will auch die BürgermeisterInnen stärker in die Pflicht nehmen. Dem Fachstellennetzwerk wird angeboten, sich als ExpertInnen einzubringen.
In 5 Modellregionen/-gemeinden wird mit Start 8. Oktober 2009 das Thema Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit implementiert, wissenschaftlich begleitet und evaluiert, Mitglieder des Fachstellennetzwerkes sind eingebunden. Daraus wird sich ein Maßnahmenkatalog und gesetzliche Verankerung ergeben.
Mit 20. November 2009, dem Tag der Kinder und Jugendrechte werden voraussichtlich Kinder- und Jugendrechte in die Bundesverfassung aufgenommen. Das Fachstellennetzwerk hofft, dass sie auch in die Landesverfassung gehoben werden.