Ein Gespräch mit Stadträtin Elke Kahr
16.02.2009
GEMEINWESENARBEIT
Die Stadt Graz sieht die Notwendigkeit und Wichtigkeit mit der Gebietsbetreuung zu beginnen. Modelle aus Wien und Deutschland dienen als Vorbild. 2 -3 Modellgebiete sind angedacht.
Start/ Entscheidung im Mai/ Juni
Gebietsbetreuer werden als weisungsfreie Stelle ausgeschrieben
WOHNBAU
Problemfelder im sozialen Wohnbau:
Kinder und Jugendliche haben zu wenige Freiflächen
Die Vorgaben sind zu wenig festgeschrieben
Die Anzahl der Wohnungen in einer Siedlung zu groß
Einfluss auf den Wohnbau der Stadt sehr klein, da es nur eine Person im Wohnbauamt gibt und an Wohnbauträger ausgelagert ist
Wichtig ist:
Wie gebaut wird
Kinder und Jugendliche sollen Rechte haben
Die Hausordnung mildert, ist aber noch keine wirkliche Lösung
Das Angebot sollte größer sein!
! Wenn das FNW/einzelne Organisationen etwas bemerken, an das Büro rückmelden!
STADTENTWICKLUNGSKONZEPT
Freie Flächen sollen reserviert werden. Wichtige Punkte (Platz für Kinder, Jugendliche, Mehrfachnutzung, etc.) werden vom Fachstellennetzwerk gesammelt und schriftlich eingebracht.
In einzelnen Wohngebieten wird versucht Entlastung zu bieten, durch:
Ballbox (Rösselmühlpark, östlich)
Bereitstellung von Räumlichkeiten (Triestersiedlung, EG)
Mehrfachnutzung von Freiflächen
Die Stadt Graz versucht Projekte zur Förderung der Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen, besonders in Siedlungsräumen (sozialer Wohnbau) zu unterstützen.
Durch regelmäßigen Austausch mit dem Fachstellennetzwerk werden die Organisationen über aktuelle Projekte und Vorhaben informiert.
Frau Stadträtin Kahr zieht das FNW beratend hinzu, wenn know how und Einschätzung, sowie Lösungsvorschläge und -möglichkeiten gefragt sind.
WEITERE SCHRITTE
Rückmeldung vom FNW bezüglich
- Plan: neues Projekt der Stadt Graz
- Tändelwiese
- Stadtentwicklungskonzept
Wir bedanken uns für das Gespräch!