Landesrätin Dr.in Bettina Vollath
Ein Gespräch mit Landesrätin Dr.in Bettina Vollath und Stefan Perschler
15.01.2009
FAMILIENOFFENSIVE
umfasst was?, Was kann unsererseits noch integriert werden?
Vielfalt sichtbar machen
Familie beginnt mit einem Elternteil u. einem Kind als kleinste Einheit von Familie, kann aber noch ganz anders aufgestellt sein.
Wahlfreiheit
keine Vorschriften, sondern Rahmenbedingungen schaffen
Offensive Verbesserung in Service, Beratung, Unterstützung
Familienmagazin
4x jährlich,32 Seiten, flächendeckendes Angebot, Redaktion Kinderbüro Steiermark, +niederschwellige Website: beides mehrsprachig
Elternbildung
Angebote qualitätskontrolliert, Gutscheinaktion
(Anregungen an: Ref. Frau, Familie, Gesellschaft damit befasst, in cc an Cornelia Schweiner Büro Vollath)
Bezirkstour zusammen mit Quasi-Quasartheater
Auftaktveranstaltung im März 09
SCHWERPUNKTE 2009
- Spatenstich Jugendkompetenzzentrum K2, fertig 2010;
- BJM noch stärker verankern
- Institut für Jugend- und Freizeitpädagogik, mit dem Ziel, Ausbildungen, die vereinzelt angeboten werden, zu bündeln, zu kanalisieren und zu gewährleisten, dass sie Europäischen Standards entsprechen.
- Medienkompetenzzentrum
- Kinder – und Jugendfreundlichste Gemeinde
- Europaoffensive- Projektförderung (500 Euro Förderung pro Projekt in dem Bereich möglich)
- Demokratieoffensive - gedacht ist an eine Info und Service (Internet)-plattform
- 2. Jugendstudie 09
RÜCKBLICK BILDUNGSREISE/ AUSBLICK
Das Projekt "Stadtteilmütter" Modell aus Berlin soll in Graz und weiteren Orten umgesetzt werden. Frankreich wäre spannend als Ziel für weitere Bildungsreise
Medienkompetenzzentrum soll es in der Steiermark geben, das "was wie wo" muss erst gefunden werden.
FINANZEN NACH 2010 (vorbeugende Maßnahmen nötig)
Das 2-Jahresbudget wurde beschlossen, natürlich heißt es sparen, aber eher in Verwaltungsprozessen. Inhaltlich gibt es Zielvereinbarungen mit uns als Fördernehmern und entsprechende Absichten, das Angebot zu erhalten.
JUGENDKOMPETENZZENTRUM
Spatenstich Jugendkompetenzzentrum K2, fertig 2010;
WÜNSCHE AN DAS FSNW
Werte, die der Jugendpolitik wichtig sind, vermitteln, in die Arbeit des FSNW einfließen lassen.:
- Beteiligung
- Empowerment
- Europa als Modell
- informelle Bildung
- Zusammenleben in Vielfalt
- Chancengerechtigkeit
- ´Verantwortung (z. B. Jugendschutz)
- Selbstbestimmung, Achtung, Respekt
- Bestehendes Angebot
- absichern, und "weiße Flecken auf- und abdecken"
NACHMITTAGSBETREUUNG AN SCHULEN
Über die Gemeinden Anreize der Verbesserung schaffen:
Gemeinden, die nach (im Februar veröffentlicht werdenden) Qualitätskriterien arbeiten, werden statt derzeit 3000 Euro im Jahr mehr Unterstützung pro Gruppe (25) erhalten, andere weniger.
ad Schule:
LehrerInnenausbildung wird bundesweit verbessert (Kooperation Min. Schmied, Min. Hahn, gemeinsame Ausbildung von AHS, VS, HS LehrerInnen und KindergartenpädagogInnen im pädagogischen Bereich.)
Hilfestellung für Schulen, die Probleme aufweisen: begleitete Prozesse werden vom Land gefördert, um verschiedene Problemstellungen gemeinsam mit den Betroffenen zu bewältigen.
Vereinbarung mit LSR- Präsident bezüglich der Angebote in der LehrerInnenfortbildung (Was wird an Fortbildung tatsächlich benötigt)
Maßgeschneiderte Fortbildung, möglicherweise regional
Wir bedanken uns für das Gespräch!